Therapeutisches Schreiben

Hinter dem schönen Ausdruck „sich etwas von der Seele schreiben“ steckt das Wissen, dass Schreiben eine heilende Wirkung haben kann. Viele haben diese Erfahrung beim Tagebuchschreiben oder Briefeschreiben schon selbst gemacht.

Das therapeutische Schreiben setzt gezielt Schreibtechniken ein, um das eigene Leben zu reflektieren, Lebensthemen auf den Punkt zu bringen, sich Nähe oder Distanz zu etwas zu schaffen oder ungelebten Bedürfnissen eine Stimme zu verleihen. Durch angeleitete Phantasiereisen und Entspannungsübungen können Bilder aus dem Unbewussten auftauchen, denen dann im Schreiben Ausdruck verliehen wird.

Die unterschiedlichen Schreibübungen helfen dabei, eigene Ressourcen zu entdecken und sich dadurch gestärkt den aktuellen Herausforderungen und Problemen zu stellen.

Die Schreibtherapie ist eine kreative Methode der Selbsterfahrung. Sie kann darüber hinaus eine hilfreiche Begleitung bei einschneidenden Lebensereignissen sein – wie einer Trennung, dem Tod eines nahestehenden Menschen oder der Auseinanderzusetzung mit einer Krankheit.

Die Schreibtherapie ersetzt keine Psychotherapie und kann keine psychischen Erkrankungen (z.B. Depressionen oder Schizophrenie) heilen.

Angebote zum therapeutischen Schreiben finden Sie im Kursprogramm oder Sie nehmen Kontakt zu mir auf.